Aufruf zur Teilnahme an »Artist in Lab - Dualität«

Im Rahmen des Jubiläums »70 Jahre Fraunhofer-Gesellschaft« (2019) ermöglicht das Programm »Artist in Lab - Dualität« ausgewählten Künstlern aus allen Kunstrichtungen den interdisziplinären Austausch und die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus den Fraunhofer-Instituten des Netzwerks »Wissenschaft, Kunst und Design«. Die Bewerbungsfrist wurde auf den 30. November 2018 verlängert.

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Veranstaltungsreihe »Wissenschaft und Kunst im Dialog«

Die seit mehr als 10 Jahren erfolgreiche Veranstaltungsreihe bildete einen wesentlichen Ansatzpunkt für die Gründung eines ergänzenden Netzwerks für Wissenschaft, Kunst und Design. Vom 15. Oktober bis 30. November 2018 lädt Fraunhofer im Fraunhofer-Haus in München zur Ausstellung »smart³ | materials – solutions – growth« der Künstlerin Beate Eismann und dem Fotografen Sascha Linke ein.

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FÖNIKUS - smart Art

Bei Fönikus handelt es sich um eine künstlerische Annäherung an thermische Formgedächtnislegierungen. Die Schmuckgestalterin Beate Eismann entwickelte das metallische Wesen mit poetischer Ausstrahlung im Rahmen eines Künstlerstipendiums. Weitere Informationen zu Fönikus finden Sie auf der Website des Innovationsnetzwerks smart³ http://www.smarthoch3.de/

Netzwerk »Wissenschaft, Kunst und Design«

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Kreativ, innovativ, relevant: Fraunhofer-Netzwerk bringt Wissenschaft und Kunst zusammen

Wie kann Wissenschaft durch Kunst inspiriert werden – und umgekehrt? Welche Parallelen gibt es in der Arbeit von Forschenden und Kreativen? Wie können sie vom gegenseitigen Dialog profitieren? Diesen Fragen geht das neue Netzwerk »Wissenschaft, Kunst und Design« nach, das in der Fraunhofer-Gesellschaft gegründet wurde. Durch den interdisziplinären Diskurs zwischen angewandter Forschung und Kunst sollen auch mit künstlerischen Methoden gesellschaftliche Herausforderungen identifiziert und ihnen begegnet werden. Für die künstlerische Praxis lobt das Netzwerk im kommenden Jahr den Wettbewerb »Artist in Lab – Dualität« aus.

Fraunhofer Kunst Design
© Abgebildetes Objekt: Beate Eismann / Foto: Sascha Linke

»FÖNIKUS», kinetisches Objekt, thematische Formgedächtnislegierungen: Studie Nr. 1. Künstlerische Idee und technische Umsetzung: Beate Eismann. Objektentstehung unterstützt durch smart³ e.V.

Interdisziplinarität und die Kombination verschiedener Kompetenzen sind ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg. Das gilt in der Wissenschaft ebenso wie jenseits davon. Deshalb wird es zunehmend wichtiger, den Dialog von Akteuren aus unterschiedlichen Wissensgebieten zu unterstützen und sie zugleich in den Austausch mit der Gesellschaft zu bringen. 

Das neue Fraunhofer-Netzwerk »Wissenschaft, Kunst und Design« (WKD), für das das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS in Halle (Saale) als Sprecherinstitut fungiert, will diese Interaktion stärken. Das Netzwerk verfolgt den Ansatz, innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft gesellschaftlich relevante Themen breiter zu diskutieren und aus den Netzwerkstrukturen heraus Rückschlüsse über komplexe Kommunikationswege in der angewandten Forschung zu ziehen. 

»Zwischen Kunst und Wissenschaft bestehen einige Parallelen: Kreativität, Beharrlichkeit, das exzellente Beherrschen des jeweiligen Handwerks, nicht zuletzt der Anspruch, mit der eigenen Arbeit eine Wirkung in die Gesellschaft hinein zu erzielen – das sind Anforderungen, die meiner Ansicht nach für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ebenso gelten wie für Künstlerinnen und Künstler. Wenn sie miteinander ins Gespräch kommen, entstehen neue Blickwinkel, die neue Ideen möglich machen«, sagt Prof. Ralf B. Wehrspohn, Leiter des Fraunhofer IMWS und Sprecher des Netzwerks. 

Im Netzwerk sollen interdisziplinäre Zugänge zu relevanten Fachthemen und Lösungsansätze zu komplexen gesellschaftlichen Herausforderungen entstehen. Die beteiligten Partner werden jährliche Konferenzen und Ausstellungen organisieren, auch um gemeinsam gesellschaftlich relevante Leitthemen für das jährliche Forschungsprogramm des Netzwerkes zu definieren. Im Rahmen dieses Forschungsprogramms werden ausgewählte Projekte mit dem Volumen von bis zu 300.000 Euro gefördert. Der Programmausschuss besteht aus dem Fraunhofer-Vorstand, Vertreterinnen und Vertretern der Fraunhofer-Abteilung Kommunikation sowie externen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Kunst und Design. 

Erste grundlegende Projekte zum Aufbau des Netzwerks laufen gerade an. So wurde die Internetplattform art-design.fraunhofer.de eingerichtet sowie eine Fraunhofer-interne Plattform zum transdisziplinären Austausch und zur Analyse der Netzwerk-Kommunikation etabliert. Zudem wird in einem Grundlagenprojekt die Rolle von Kunst und Design in der Fraunhofer-Gesellschaft sozioökonomisch bewertet. Darüber hinaus soll der Aspekt »Design« fokussiert und die Dachmarke »Designed by Fraunhofer« konzipiert und etabliert werden. 

Zusätzlich schreibt das Netzwerk WKD im Rahmen des Jubiläums »70 Jahre Fraunhofer-Gesellschaft« das Programm »Artist in Lab – Dualität« aus. Das Programm fördert die Annäherung der Wissenskulturen durch interdisziplinären Austausch in Künstlerresidenzen. Ausgewählte Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Disziplinen erhalten Zugang zu Einrichtungen der angewandten Wissenschaft, um in direktem Kontakt die Auseinandersetzung im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlicher Relevanz und wissenschaftlichem Interesse mit künstlerischen Mitteln zu forcieren. Der Aufruf ist offen für Künstlerinnen und Künstler aus allen Kunstrichtungen, die der Kooperation mit einem oder mehreren der im Call genannten Fraunhofer-Institute zustimmen. Bei erfolgreicher Bewerbung gewinnen die Künstlerinnen und Künstler ein festgelegtes Budget zu ihrer Projektumsetzung und präsentieren ihr Projekt in Gruppen- und Einzelausstellungen, zum Beispiel in der STATE Galerie Berlin, sowie in einem Ausstellungskatalog, der im Fraunhofer-Verlag veröffentlicht wird. Künstlerische Ansätze, die in konkreter Form auf wissenschaftlich-technische Methoden reagieren, werden insbesondere begrüßt. Bewerbungen sind bis zum 15. November 2018 möglich. 

Das Netzwerk »Wissenschaft, Kunst und Design« ergänzt die erfolgreiche und seit mehr als zehn Jahren bestehende Veranstaltungsreihe »Wissenschaft und Kunst im Dialog« der Fraunhofer-Zentrale. Aus der Reihe sind Ausstellungen und öffentliche Foren in der Fraunhofer-Zentrale entstanden. Das Netzwerk unterstützt die Dialogreihe bei der Übertragung in die gesamte Fraunhofer-Gesellschaft.

Das Netzwerk »Wissenschaft, Kunst und Design«

 

Motivation und Ziele

Die globalen Herausforderungen erfordern die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller verfügbaren Wissensbereiche, um fachliche Exzellenz stärker zum gesellschaftlichen Nutzen zu erschließen.

 

Geschäftsstelle

Hier finden Sie nähere Informationen zur Geschäftsstelle des Netzwerks, dem Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, und den Ansprechpartnern.

 

Mitgliedsinstitute

Derzeit umfasst das Netzwerk 19 Mitgliedsinstitute, welche sich jährlich mit Projekteinreichungen am Rahmenprojekt »Wissenschaft, Kunst und Design« beteiligen können.

 

Aktivitäten

Hier finden Sie alle Termine aus dem Netzwerk »Wissenschaft, Kunst und Design« sowie eine Übersicht zu Kunstveranstaltungen innerhalb der Fraunhofer Gesellschaft.

Newsticker

 

25.10.2018

Netzwerk-Präsentation in Braunschweig

Am 25. Oktober 2018 präsentierte sich das Netzwerk »Wissenschaft, Kunst und Design« am Rande der Strategieklausur des Vorstands mit den Institutsleiterinnen und Institutsleitern in Braunschweig. Die Darstellung am Stand führte zu anregenden Gesprächen über aktuelle Entwicklungen im Bereich Wissenschaft, Kunst und Design und generierte Interesse an möglichen neuen Mitgliedschaften im Netzwerk.

 

23.10.2018

Vernissage »Retrospektive« zum Jubiläum 10 Jahre Fraunhofer ENAS

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens lädt das Fraunhofer ENAS herzlich zur Jubiläumsveranstaltung am 17.10.2018 ein. Die Ausstellung »Wissenschaft trifft Kunst - Retrospektive« wird zur Vernissage am 23.10.2018 um 18:00 Uhr öffentlich im Institut in Chemnitz präsentiert. 

 

 

15.10.2018

Ausstellungseröffnung smart³ | materials - solutions - growth

Im Fraunhofer-Haus München werden ab 15.Oktober 2018 bewegliche Objekte der Künstlerin Beate Eismann präsentiert, welche unter Verwendung von »Smart Materials« geschaffen wurden. In der Eröffnungsveranstaltung findet einleitend eine Podiumsdiskussion zur Rolle der Kunst als Innovationstreiber statt, geführt von Experten aus den Bereichen Politik, Wissenschaft und Kunst.

 

2.10.2018

Künstlergespräch zu »Menagerie«

Das Fraunhofer ENAS lädt zum Künstlergespräch mit Anija Seedler und Georg Felsmann im Rahmen der Ausstellung »Menagerie« von Anija Seedler ein. Das Gespräch und ein anschließender Rundgang durch die Ausstellung werden am Dienstag, dem 2. Oktober 2018, um 17:30 Uhr am Fraunhofer ENAS in Chemnitz stattfinden. Anmeldungen werden unter events@enas.fraunhofer.de entgegengenommen.

 

13.9.2018

Start der Ausschreibung »Artist in Lab - Dualität«

Im Rahmen des Jubiläums »70 Jahre Fraunhofer-Gesellschaft« (2019) ermöglicht das Programm »Artist in Lab - Dualität« ausgewählten Künstlern aus allen Kunstrichtungen den interdisziplinären Austausch und die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus den Fraunhofer-Instituten des Netzwerks »Wissenschaft, Kunst und Design«. Bewerbungen sind bis zum 30. November 2018 möglich.

6.9.2018

Abschlussveranstaltung Forschungsallianz Kulturerbe

Zur Abschlusskonferenz lädt die »Forschungsallianz Kulturerbe« herzlich zur Präsentation der Projektergebnisse in die Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) ein.