Das Projekt verbindet Bioelektronik mit künstlerischer Praxis und schafft eine neuartige Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft. Ziel ist die Entwicklung eines flexiblen, biokompatiblen Wearables auf Basis von Polyurethan (PU), das Klänge in elektrische Stimulation umwandelt. Diese Technologie wird im Rahmen einer interaktiven Installation präsentiert, in der Besuchende über das Wearable miteinander interagieren können. Die Zusammenarbeit zwischen dem Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM und der Galerie »Art Claims Impulse« folgt einem interdisziplinären Ansatz: Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Kurator*innen arbeiten von der Konzeptentwicklung bis zur finalen Umsetzung zusammen. Regelmäßige Workshops und ein intensiver Austausch gewährleisten eine enge Verzahnung technischer Innovation und künstlerischer Ausdrucksformen. Neben der technischen Realisierung eines bioelektronischen Systems zielt das Projekt auf eine breite gesellschaftliche Wirkung: Es fördert das Verständnis und die Akzeptanz moderner Technologien durch ästhetisch erfahrbare Wissenschaftskommunikation. Die gewonnenen Erkenntnisse und entwickelten Technologien sollen in zukünftige interdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsprojekte einfließen und neue Synergien zwischen Kunst, Wissenschaft und Industrie ermöglichen.
How an Interactive Sensorial Artwork Brings Research on Neural Interfaces to Life
What do bats and neural microimplants have in common? In both cases, ultrasound plays an important role. The interactive sensorial artwork »Somatic Circuits« translates research from Fraunhofer IZM into sound, touch, and movement. At Berlin Science Week, visitors can become part of a network they can experience physically.
Check out the blog post here.